Archiv für den Monat: März 2014

Rundschreibung zum Sanierungskonzept für die Gartenstadt I

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner der Gartenstadt I,
geschätzte Mitglieder der IGP I!

Ende Februar 2014 wurde uns von der Neuen Heimat ein Sanierungskonzept präsentiert, das einer­seits den IST-Zustand unserer Versorgungsleitungen zu dokumentieren versucht und andererseits Pläne zur Sanierung enthält. Die Präsentationsunterlagen können sie hier nachlesen.

In der nahen Vergangenheit sind immer wieder Schäden aufgetreten. Einzelne Heizungs­stränge sind oft mehrere Tage lang abgeschaltet, weil ein Leck in der Rohrleitung gesucht werden muss. Zur Reparatur werden Leitungsschächte freigelegt – mehrfach auch in Wohn­räumen. Die finanzielle Abdeckung durch eine Versicherung (falls vorhanden) ist eine Sache, die Aufregung, der Schmutz, die aufgewendete Zeit ist eine andere.

Vor acht Jahren haben sich 85 % der Bewohner der Gartenstadt I für die Beibehaltung der Gasheizanlage ausgesprochen, jedoch dem Anschluss an ein Biomasseheizwerk am Ende der Lebensdauer des Gasheizwerkes die Zustimmung gegeben. Ein Anschluss an das Biomasse­heizwerk ist damit im Sinne unserer Bewohner bald notwendig und sinnvoll – noch dazu, wo ein Anschluss an diese An­lage vom Land gefördert wird.

Im Zug dieser Sanierungsmaßnahmen ist es sinnvoll, gleich auch die renovierungsbedürftigen Was­serleitungen und notwendige Erneuerungen bei Stromanlagen vorzunehmen. Auch die liwest wird das Leitungsnetz erneuern (auf Kosten der liwest!).

Die Hauptleitungen der Heizung (in der Präsentation als rote Linien dargestellt) ist im Eigen­tum der Neuen Heimat – hier ist für eine Sanierung unsere Zustimmung nicht einzuholen – wohl müssen wir aber die Kosten übernehmen, wobei ein Teil durch vorhandene Rücklagen gedeckt ist. Die Sanierung der Wasserleitung (verläuft neben den Hauptleitungen der Hei­zung) wird von der Gemeinde übernommen und finanziert. Bleiben als Schwachstelle in unse­rer Gartenstadt also nur mehr die Versorgungsstränge, die die einzelnen Häuser mit der Hauptleitung verbinden.

Die IGP I hat mit der Neuen Heimat vereinbart, dass die Häuser, die an einem gemeinsamen Versorgungsstrang hängen, gemeinsam die für sie sinnvollste Lösung zur Sanierung vereinba­ren können. Die ersten Gespräche haben bereits stattgefunden.
Ein weiterer Vorschlag der IGP I ist, einen unabhängigen Berater / Firma mit dem Projektcontrolling zu beauftragen. Erfahrungsgemäß bringt das eine Kostenersparnis, die über die Mehrkosten eines Controllings hinausgehen.

Wir alle, die wir in der Gartenstadt I zusammen wohnen und leben sind miteinander füreinan­der verantwortlich. Aus dieser Verantwortung heraus hat sich die IGP I in der
Vorstandssitzung vom 14. Februar 2014 entschlossen, dieses Sanierungsprojekt kontrollierend zu unterstützen. Wir ersu­chen Sie alle um produktive Beteiligung an diesem Prozess.
Freundliche Grüße

Heinz-Thomas Peter e.h.
Obfrau-Stellvertreter
Amselgang 3

Judith Roth e.h.

Obfrau
Hardtmuthlaube 1
0664/1308677

Christian Jaquemar e.h.
Obfrau-Stellvertreter
Amselgang 32
0664/73935931

Aktuelles aus der Gartenstadt I

Präsentation des Sanierungskonzepts für die Gartenstadt I
Am 26. Februar lud die Neue Heimat die Bewohnerinnen und Bewohner der Gartenstadt I zu einer Präsentation des aktuellen Konzepts zur Sanierung der Versorgungsleitungen ein. Dabei wurden neben der Motivation für das Projekt sowie der technischen und rechtlichen Ausgangssituation der aktuelle Zustand der Leitungen und mögliche Sanierungsmaßnahmen, ein Anschluss an die Biomasse Fernwärme Puchenau und die voraussichtlichen Kosten erläutert. Falls Sie an der Informationsveranstaltung nicht teilnehmen konnten, können Sie hier die Präsentationsunterlagen zum Sanierungskonzepts Gartenstadt I einsehen. Weitere Exemplare liegen im Gemeindeamt auf und können bei Herrn Steininger abgeholt werden.

Einsatz für den Verbleib der Desiro-Züge auf der Mühlkreisbahnstrecke
Der von der ÖBB angekündigte Abzug der Desiro-Züge auf der Mühlkreisbahnstrecke hätte zur Folge, dass der barrierefreie Einstieg für Personen mit einer Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer sowie Mütter und Väter mit Kindern entfällt. Unser Obfrau-Stellvertreter Heinz Peter hat sich sowohl in den Medien als auch im Kontakt mit Bürgermeister Schimböck und Vertretern von Vereinen für die Interessen der Bewohner der Gartenstadt I eingesetzt. Siehe dazu auf nachrichten.at „ÖBB-Strategie empört Mühlviertler“

Kontrollablesung der Hauptwasserzähler
Wir bedanken uns bei unseren Vorstandmitgliedern Christian Jaquemar und Anton Schmidt die im Dezember 2013 eine Überprüfung der Hauptwasserzähler in den Kollektoren unter den Laubengängen durchgeführt haben. Durch einen Vergleich mit der Ablesung der Hauswasserzähler durch die Firma Hundt konnten jene Leitungen identifiziert werden, bei denen der Verdacht auf einen von außen nicht sichtbaren Rohrbruch vorliegt. Die Neue Heimat wurde um eine Kontrolle bzw. Reparatur der entsprechenden Wasser- und Heizungsrohre gebeten.

Sagen Sie Ihre Meinung

Im Rahmen des Fachhochschulprojektes zur Bewohnerzufriedenheit in der Gartenstadt  wurden in den letzten Wochen Fragebögen an die Bewohner der Gartenstadt I und II ausgesandt. Die Umfrage wird von der Gemeinde Puchenau, den Interessengemeinschaften der Gartenstadt I und II sowie der Neuen Heimat unterstützt. Falls Sie den Fragebogen noch nicht abgegeben haben, haben Sie noch bis Freitag, 7. März die Gelegenheit dazu. Im Gemeindeamt Puchenau, in der Bücherei und im Spar-Markt sind entsprechende Urnen aufgestellt. Sie können den Fragenbogen auch mit dem beiliegenden Rückkuvert portofrei an die Fachhochschule zurücksenden.